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Dorffest 2019 – ein trauriger Rückblick

Das 39. Rossler Dorffest ist vorbei und das Fest war aus Sicht des SC Großrosseln leider zum Vergessen. Dabei lief doch alles ganz gut, wenn es nicht das böse Erwachen zum Ende gegeben hätte.

Das Wetter spielte soweit mit, es gab zwar schon bessere Jahre – aber auch schon wesentlich kältere und verregnetere. Den Besucherandrang kann man ebenfalls so umreißen: es kamen schon mehr Besucher, aber manchmal auch weniger. Dies sind nunmal Rahmenbedingungen, welche man nicht beeinflussen kann. Die SCG-internen Vorbereitungen liefen rund und auch die eigenen Helfer waren in ausreichendem Maß vorhanden.

Und so kommen wir zum Positiven: der Stand des SC Großrosseln war gewohnt frequentiert, die Stimmung war ausgelassen und man traf viele Bekannte. Allen Freunden und Besuchern des SC-Standes möchten wir einen herzlichen Dank aussprechen – ebenso den vielen Helfern, die wieder ehrenamtlich im Einsatz waren.

Was sich zum Ende des Dorffestes zutrug, schlägt aber dem Faß den Boden aus und ist somit Anlass für das negative Fazit aus Vereinssicht: es ist zum Heulen und Vergessen. Aber was ist passiert? Die „letzte Schicht“ befand sich in den Aufräum- und Abbauarbeiten. Diese Phase nutzte eine in einer Gruppe befindliche, männliche Person und griff blitzschnell hinter die Theke des Getränkestandes. Er entwendete hierbei die zum Abtransport vorbereitete Mappe mit den Tageseinnahmen. Nach dem Diebstahl flüchtete der Täter in Richtung „ALDI“-Parkplatzes. Da alles blitzschnell ging, hatte er den entscheidenden Vorsprung und konnte leider auch nicht mehr durch seine Verfolger gestellt werden. Die herbeigerufene Polizei nahm den Vorfall auf, konnte jedoch auch nichts mehr ausrichten. 

Was bleibt uns zu sagen? „Gelegenheit macht Diebe“ – ein schmerzlich wahr gewordenes Sprichwort. Unbesehen dessen muss die Frage gestellt werden dürfen, wo wir zwischenzeitlich eigentlich leben? Die Arbeit ehrenamtlicher Helfer wird mit Füßen getreten. Unser Verein, der seit Jahrzenten fester Bestandteil der Rossler (Vereins-) Gemeinschaft, des sozialen Lebens und des Dorffestes ist, wird durch diese Tat um die Früchte tagelanger Arbeit gebracht. Das Geld ist weg, die Kosten bleiben – am Ende müssen wir froh sein, wenn wir „nur“ umsonst gearbeitet haben, ohne drauflegen zu müssen. Wir sind maßlos enttäuscht und verärgert….

 

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